Die Clique III: Valentin II

Valentin ist gerade noch 13, mindestens eine Klasse unter den anderen. Vielleicht geht er sogar in eine andere Schule, Real- oder Mittelschule? Über einen Verwandten hat er Zugang zu gecrackten Spielen und Konsolen oder Online-Spielen, die erst ab 18 sind.

Er wohnt in einem Dorf ein paar Kilometer weiter und kommt meistens mit dem Rad zur Schule. Die Eltern haben Landwirtschaft, sie arbeiten viel und hart. Valentin soll zu Hause immer mithelfen. Zu spielen oder abzuhängen, wird extrem geringgeschätzt. Er darf keine Games. Seine Geschwister sind schon viel älter, sie leben nicht mehr zu Hause.

Valentin ist ein einfacher und durchschnittlicher Junge, ein Nachzögling mit ein oder zwei wesentlich älteren Geschwistern. Er kommt mit seinen Mitschülern nicht zurecht, aus irgendeinem Grund mögen sie ihn nicht, jedenfalls wird er nie von ihnen nach Hause oder zum Fußball eingeladen. Manche behaupten, er röche nach Bauernhof, aber das stimmt nicht. (Er selbst hat panische Angst, dass es stimmen könnte und benutzt deshalb immer viel und starkes Deo.) Wenn er Leute einlädt, kommen die nicht. Deshalb ist die Clique für ihn extrem wichtig.

In der Clique muss er seinen Platz behaupten, er spielt den Boten und übernimmt Dinge, die den anderen lästig oder auch zu gefährlich sind. Sie nennen ihn „Küken“. Da Elle ihn mehr oder weniger ignoriert, hängt er sich umso mehr an Junis, der seine Anhänglichkeit ausnutzt. Gibt es einen Punkt, an dem Valentin „nein“ sagt?

> Zur ersten Version von Valentin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.