Ein Name für die Stadt II

Liebe User,

vielen Dank für die Diskussion über den Namen für unsere Stadt. Ich liste hier noch mal eure Vorschläge auf. Neben der Idee, die Stadt namenlos zu lassen oder mit einem Buchstabenkürzel zu versehen, kamen folgende Vorschläge: Weinburg (wohl angelehnt an Winesburg, Ohio, das Buch von Sherwood Anderson) – davon ausgehend Weiningen, Weinting, Weinen, (da klingt auch Winnenden für mich mit). Des Weiteren Lachen, Krantz, Falting, Breiten, Ambrunn, Geroldsmoos, Tolling.

Außerdem haben wir noch die Vorschläge: Waldstetten, Buchenried, Tannheim. Ich hoffe mal, ich habe keinen übersehen.

Ich habe viel darüber nachgedacht. Ich glaube, ich würde eher keinen Bezug zu Anderson herstellen, wenn er nicht inhaltlich gegeben ist. Ich habe auch Probleme mit zu sehr sprechenden Namen (egal ob für Orte oder für Personen). Da kämen für mich eher Namen wie Breiten oder Am Brunn infrage.

Die drei letztgenannten Orte, besonders Waldstetten und Tannheim (?? gibt es wahrscheinlich) gehen in eine Richtung, über die ich selbst zuletzt nachgedacht habe. Sie sind nämlich recht neutral und geben außer einer diffusen Assoziation mit Wald nicht viel Bedeutung her. Es könnten künstliche Namen für einen künstlichen Ort sein. Gerade das scheint mir zu unserer Stadt zu passen. Sie ist eine Stadt, der eine Dimension fehlt, Geschichte, ein Fluss, ein Klang. Mein Vorschlag für den Namen der Stadt lautet deshalb:

Ingenhausen

Das sind ganz einfach zwei Endsilben von Ortsnamen, die praktisch überall im deutschen Sprachraum auftauchen. Leerer geht es meines Erachtens kaum. Und gerade das gefällt mir für die unsere Stadt. Was sagt ihr dazu?

Ein Nickname, den die Jugendlichen benutzen, wäre in jedem Fall noch zu finden.

8 Gedanken zu „Ein Name für die Stadt II“

  1. 1
    Anselm says:

    Finde die Idee hinter Ingenhausen ziemlich überzeugemd – allerdings bezweifle ich, dass der gemeine Leser so weit denkt. Aber vielleicht könnte eine der Figuren (oder mehrere im Gespräch) mal darüber nachdenken und den Hintergrund so unaufdringlich erläutern.

  2. 2
    passenger says:

    Ich finds gut, aber mein Hirn schrie sofort „Entenhausen mit Kaugummi im Mund“ und lachte sich schlapp. Nur als Anmerkung. Noch jemand?

    • 2.1
      Anselm says:

      hm, da ist was dran, passenger. Der Klang ist nicht so gut wie die Idee. Interessant: Obwohl Ingenhausen aus den zwei geläufigsten, leersten Namensteilen besteht, klingt es als zusammengesetzter Name etwas gekünstelt. Im Grunde passt der tatsächliche Name doch am besten: Traunreuth. Könnte man sich nicht besser ausdenken. Was ist Dein Favorit?

      • Johannes says:

        Nur Ingen?

      • passenger says:

        nimm halt einfach andere zweite Silbe – bach, berg, moos, ried, mühle, hof, au etc.,  dann sind die Enten gebannt 🙂

         

        • Susanne says:

          Gleich beim ersten Lesen des Wortes Ingenhausen sprang mir die Inge ins Auge. Leider. Denn sie geht jetzt nicht mehr weg. Meine Vorschläge:

          Vielleicht umdrehen: Hausingen

          oder Ingen ganz weg, nur -hausen lassen und davor eine sinnfreie Silbe aus einer Buchstabenkombination: Lu-, Mar-, Sol- …….

  3. 3
    Johannes says:

    Ingenhausen, ja, diese Leere hat etwas. Engenhausen hätte etwas Beklemmendes, aber vielleicht gibt das schon zu viel vor …

  4. 4
    Anselm says:

    Stimmt, Ingen und Hausen sind beide ziemlich gut.

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