Nachrichten aus der Provinz I

Beim Googeln sind mir in den letzten Monaten mehr seltsame Geschichten aus Traunreut begegnet. Ein 61-jähriger Rentner wird ermordet, die Leiche erst gefunden, als der Geruch sich im Haus verbreitet. Ein 25-Jähriger, der zeitweise bei dem Opfer wohnt, kommt vor Gericht. Laut Verteidigung habe das Opfer „finanzielle Verpflichtungen“ aus „Liebesdiensten“ gehabt und auch einem Hundezüchter Geld geschuldet (siehe Chiemgau24.de).

Aus beidem ergebe sich ein Tatmotiv für andere Menschen als den 25-Jährigen. Dieser war in einer Psychiatrie untergebracht. Er habe an einer schizophrenen Störung gelitten. Der Mann wird freigesprochen, weil die Tat ihm nicht mit hinlänglicher Sicherheit nachgewiesen werden kann.

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In einer Silvesternacht ist eine 17-Jährige mit ihrer Freundin in der Stadt unterwegs. Ein Mann reißt sie an der Kapuze zu Boden, er versucht ihr Handy zu stehlen und fasst sie zugleich „mehrfach im Intimbereich“ an, schreibt region-muenchen.de.

Die junge Frau wehrt sich und schreit, der Täter flüchtet mit einem weiteren jungen Mann.

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Ein Jäger findet in einem Waldstück etwa zwanzig Cannabispflanzen. Später beobachtet er zwei junge Männer, die eben solche Pflanzen zu einem Auto bringen. Er hält die Männer fest (wie hat er das gemacht, frage ich mich, mit angelegtem Gewehr?) und ruft die Polizei (siehe Deutsches Jagdportal).

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