Zu den neuen Kommentaren II

Ein zweiter Strang der Debatte führt bereits stärker in die Fiktion. Es geht um die Figuren, die sich aus dem realen Geschehen hervorzuheben beginnen. Da ist zum einen die „Clique“. Sollte sie aus mehr oder weniger Dropouts bestehen, Kids, die sich von der „Mitte der Gesellschaft“ schon verabschiedet haben. Anke findet das zu holzschnittartig. Man kann die Welt nicht in „Streber und Nichtstreber“ unterteilen. Eine gemischte Gruppe stellt sich auch L!nda vor, unterschiedliche Welten sollten aufeinandertreffen.

Die Frage ist auch, wer den Anstoß geben könnte. Das Wort „Rädelsführer_innen“ taucht auf. Muss es jemand aus einem „normalen“ Milieu sein, um Klischees zu vermeiden? Andere machen vielleicht mit, sie wollen dazu gehören, auch wenn sie das, was sie tun, eigentlich nicht richtig finden. Auch der Kick des Verbotenen könnte eine Rolle spielen.

Schließlich Elle. L!nda sieht sie nicht als Impulsgeberin, eher sollte sie „in die Sache reingezogen“ werden. Das ist eine Intuition. Woraus Figuren entstehen und ob sie mehr als Worte sind, wird uns hier bald beschäftigen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.